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Gesundheit  &  Reiseempfehlungen

Physische, psychische Stabilität und Gesundheit sind für die Teilnahme Voraussetzung.

Medizinische Informationen und Impfschutz

Gelbfieber
  • Im Allgemeinen wird für die in dieser Reise angegebenen Ziele keine Gelbfieberimpfung verlangt.
  • Bei der Einreise aus Gelbfieber-gebieten wird eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden älter als 6 Monate gefordert.(www.who.int/ith/countries/en/index.html)
  • Bei Reisen in die ausgewiesenen Endemiegebieten (besonders für das gesamte peruanische Amazonasgebiet) ist eine rechtzeitige (10 Tage vor Einreise !) Impfung aus persönlich-medizinischen Gründen sinnvoll und seit kurzem auch vorgeschrieben.
  • Bei Weiterreise in ein Drittland kann die Impfung aus Peru kommend verlangt werden.
  • Die Gelbfieberimpfung wird für menschen unter 60 Jahren als die best verträgliche Impfung bewertet.
Weitere Impfempfehlungen
  • Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A.
  • Bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Malaria
  • Ein geringes oder kein Risiko besteht in Lima und Umgebung, in den Departements Puno, Moquegua, Tacna sowie in den Tourismusgebieten im Hochland (Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See).
  • Ein mittleres Risiko besteht in einzelnen ländlichen Gebieten unterhalb 1500m in der Küsten- und Andenregion.
  • Ein hohes Risiko besteht im östlichen Tiefland besonders entlang der Flussläufe im oberen Acre- und Amazonasbecken, in den Grenzgebieten zu Kolumbien und Ecuador sowie im Tumbes Departement im Nordwesten.
Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Essen Sie bevorzgt Obst, das geschält werden kann. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Bitte auf ausreichende Reinigung der Hände achten. Die Mitnahme von feuchten Hygienetüchern und kleinen Desinfektionstüchern ist empfehlenswert.

Höhenkrankheit

Eine Höhenkrankheit kann bei langsamer Akklimatisation und ausreichenden Ruhepausen und Erholungsphasen vermieden werden. In Lagen über 3000 Meter treten häufig Symptome einer Höhenkrankheit auf. Bei zu schnellem Aufstieg kann es gelegentlich auch zu einer lebensgefährlichen Erkrankung kommen, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe manifest wird. Bei einem Nettoaufstieg von 300 Meter täglich tritt sie kaum noch auf.

Warnsymptome sind: schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit in Ruhe. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause / Übernachtung, sollte abgestiegen werden. Die wirksame Therapie ist der Abstieg. Oft ist schon bei 100 Höhenmetern eine deutliche Besserung der Symptome spürbar. Bei anhaltenden Symptomen ist der Abstieg unter eine Höhe von 2000 Meter ratsam.

Die Erkrankung ist unabhängig vom Alter und dem Trainingszustand der Betroffenen. Häufig sind Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno betroffen. Der Genuß von Alkohol und mangelnder Schlaf begünstigen die Erkrankung. Medikamente (Diamox) zur "Prophylaxe" sind in Deutschland nicht zugelassen. Die heimische Bevölkerung empfiehlt mehrere Tassen "mate de coca", einen Tee aus Koka-Blättern, zu trinken.

Die Verschlimmerung der Erkrankung mit Beteiligung von Gehirn, Lunge (Ödem) oder Nieren kann tödlich enden. Fehler des Patienten in diesem Zusammenhang sind besonders: zu später Arztkontakt, zu später Abstieg unter 2000 Meter und Verharmlosen der Symptome.

Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind zur Information gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Tropenmediziners.





Fischerboote aus Schilf




warmherzige Peruanerin




Lama




Wiracocha-Palast in Racchi




Haussegen auf dem Dach